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Verstetigungsstrategie für das Quartiersmanagement im Wrangelkiez

Der Wrangelkiez wurde ab 1999 über das Programm Soziale Stadt gefördert. Er stieg danach von der niedrigsten bis in die zweithöchste Entwicklungsstufe des Monitoring Soziale Stadtentwicklung auf und hatte sich dort seit 2009 etabliert. Das Quartiersmanagement (QM) zog daraus die Konsequenz, sich mit Fragestellungen einer sinnvollen Verstetigung auseinanderzusetzen.

Grundlage dafür bildeten ein externes Gutachten zur Nachhaltigkeitsstrategie Wrangelkiez sowie die Diskussionen in den Strategieworkshops mit dem Quartiersrat und der Gebietskonferenz mit den bezirklichen Fachämtern. Als Ergebnis wurde die Arbeit des QM in der letzten Phase darauf ausgerichtet, die aufgebauten Netzwerk-, Träger- und Projektstrukturen nachhaltig zu stärken.

Als für die weitere Quartiersentwicklung maßgebende Akteure wurden das Familien- und Nachbarschaftszentrum mit einer gemeinwesen-orientierten Erweiterung seiner bisherigen Rolle und die Bildungsinitiative "Wrangelkiez macht Schule" identifiziert. Es kam zudem darauf an, die zivilgesellschaftlichen Kräfte im Quartier und die Stadtteilkommunikation zu stärken sowie die Kreativwirtschaft mit einzubinden.

Die strategischen Handlungsschwerpunkte in der Verstetigung des QM waren:

A.        Familien- und Nachbarschaftszentrum als Anlaufstelle und Netzwerkknoten

B.        Strukturelle Stärkung der Bildungsinitiative

C.        Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements

D.        Stärkung der Stadtteilkommunikation

E.        Einbindung der Kreativwirtschaft in die soziale Quartiersentwicklung

Der Aktionsplan Verstetigung des Quartiersmanagement Wrangelkiez bildete die Grundlage für die Quartiersarbeit im letzten Jahr des QM. In ihm wurden die Gebietsentwicklung im Wrangelkiez skizziert, der Verfahrensstand zur Umsetzung der Verstetigung analysiert und die finalen Handlungsbedarfe für 2015 benannt.

Der Aktionsplan war die Weiterentwicklung der Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzepte, in denen zusammen mit den Beteiligungsgremien Quartiersrat und Aktionsfondsjury, den lokalen Akteuren und Einrichtungen sowie den Fachabteilungen des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg die aktuellen Bedarfe erörtert und Handlungsprioritäten für die Umsetzung von Projektideen festgelegt wurden.

Die Verstetigung auf einen Blick

Faltblatt zur Verstetigung